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Die Schweiz in den Vereinten Nationen ArtikelDie Schweiz ist erst seit dem 10.09 2002 offizielles Mitglied der Vereinten Nationen, obwohl zahlreiche UN-Organisationen schon lange ihren Sitz in der Schweiz haben, vor allem in Genf. Die Schweiz bleibt auch als UNO-Mitglied neutral.
Buch-Tipp: ADAC Reiseführer Dresden Viel Reiseführer für wenig Geld Dresden. . . Es gibt nicht viele Städte, deren Namen einen derartigen Glanz verbreiten: weltberühmte Kunstsammlungen, grandiose Architektur, dazu ein Stadtpanorama, das seinesgleichen sucht.
Die Begeisterungsstürme derer, die die Stadt vor ihrer nahezu vollständigen Zerstörung in dem Februar 1945 kannten, sind Legion... Die Schweiz als UNO-Gastgeber | |
Historisch gesehen ist die Schweiz die Wiege der UNO, da der eigentliche UNO-Vorgänger, der Völkerbund, während seines Bestehens zwischen 1920 und 1946 seinen Sitz in Genf hatte.
Folgende Organisationen der Vereinten Nationen haben gegenwärtig ihren Sitz in der Schweiz:
Buch-Tipp: Andorra Verlust der Individualität Pflichtlektüre in der Schule, anfängliche Skepsis. So hat für mich die Auseinandersetzung mit Max Frischs Werk begonnen, da ich allerdings ein sehr aufgeschlossener Mensch bin, stand es natürlich in meinem Interesse, jenes Werk akkurat zu studieren.
Ich muss sagen, dass mich die Botschaft, welche hinter der Problematik... |
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Für jede Beteiligung der Schweiz an einer internationalen Organisation ist eine Volksabstimmung nötig. Die Schweiz ist somit das einzige Land, das per Volksbeschluss den Vereinten Nationen beigetreten ist.
Buch-Tipp: Biedermann und die Brandstifter Vielleicht ist es Zeit, es mal linkskritisch zu lesen. . . . Bisher haben alle verständig darüber geredet, dass Biedermann den feigen Spießer darstellt, der dem Faschismus/Terrorismus die Tür öffnet, bloß weil er zu feige sei, die Wahrheit der Bedrohung durch die Terroristen, die ohnehin niemals einen Hehl aus ihrer Feindschaft machen, anzuerkennen.... |
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Am 16. März 1986 hat das Schweizer Volk in einer Volksabstimmung entscheiden müssen, ob die Schweiz der UNO beitreten soll. Mit einer Stimmbeteiligung von 51 Prozent und einem Nein-Anteil von 75,7 Prozent (und einem Nein aller Stände) wurde diese Vorlage abgelehnt.
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Suters Geschichten sind voller Typen, welche sich und ihre "Arbeit" häufig maßlos überschätzen... |
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Seit Ende der 1970er Jahre setzte sich der Bundesrat für einen UNO-Beitritt der Schweiz ein. In einem Schreiben, das 1981 der Bundesversammlung übergeben wurde, führte der Bundesrat folgende Pro-Argumente auf:
- Normalisierung, Festigung und Ausbau der Beziehungen zur Staatengemeinschaft
- Mitspracherecht bei wichtigen internationalen Problemen
- die Schweiz darf sich als Mitverantwortliche nicht vor der Lösungsfindung dispensieren
- mehr Solidarität mit der übrigen Welt
- ein Beitritt ist mit der traditionellen Neutralität vereinbar
Buch-Tipp: Das Versprechen. Requiem auf den Kriminalroman Mord an einem Kind Dürrenmatt lernt den Nationalrat Dr. H. nach einem Kongress in einem Hotel kennen. Dieser Dr. H. erzählt ihm eine Geschichte aus seiner beruflichen Laufbahn bei der Polizei von einem seiner besten Kommissare (Matthäi). Dann erzählt er von einem Mordfall vor neun Jahren. Dr. Matthäi war damals 50 Jahre alt und sollte gerade... |
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Viele Beitrittsgegner führten als Hauptargument den Verlust der traditionellen Neutralität der Schweiz an. Es existierte die Angst, dass nach einem UNO-Beitritt Schweizer Soldaten als Blauhelme in fremden Kriegen eingesetzt werden könnten.
Buch-Tipp: Der Besuch der alten Dame. Eine tragische Komödie. Neufassung 1980. Unglaublich beklemmend "Der Besuch der alten Dame" ist einer der beklemmendsten dramatischen Texte, die ich bislang gelesen habe. Natürlich sind die Charaktere an vielen Stellen geradezu slapstickhaft überzeichnet, natürlich ist die Handlung urkomisch und an den Haaren herbeigezogen - aber es geht in diesem Werk deshalb, dass eine ganze Stadt bereit... |
Die zweite UNO-Abstimmung | |
Am 3. März 2002 ist bei einer Stimmbeteiligung von 57,6 Prozent der UNO-Beitritt mit 54,6 Prozent Ja-Stimmen angenommen worden. Zwölf Stände befürworteten die Vorlage, elf Kantone lehnten sie ab.
Buch-Tipp: Der Klavierstimmer. Fantastisch! Ein langsam beginnender, dann aber stets fesselnderer Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Eine unglaubliche Beschreibung der menschlichen Abgründe und Sehnsüchte und der tiefen familiären Verwurzelung. |
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Buch-Tipp: Der Richter und sein Henker. Rezension Der Kriminalroman Der Richter und sein Henker von Friedrich Dürrenmatt, veröffentlicht in dem Rowohlt Taschenbuch Verlag Hamburg in dem Juni 1955, ist eines von vielen seiner weltbekannten Bücher.
Ausgangspunkt des Romans ist ein toter Polizist aus dem Dorfe Lamboing in der Schweiz, der ermordet in seinem Wagen aufgefunden wird. Dessen vorgesetzter... |
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Buch-Tipp: Der Teufel von Mailand. Spannung mit Gänsehaut Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, lebt mit seiner Frau in Spanien und Guatemala. Er war Werbetexter und erfolgreicher Werber, ein Beruf, den er stets wieder durch andere Schreibtätigkeiten ergänzt oder unterbrochen hat. Der Roman handelt von Sonia, sie ist eine junge, intelligente Frau und wird nach der Scheidung von... |
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Buch-Tipp: Der Verdacht. Zwerge, Riesen und Henker Ich habe das Buch auf einen Schlag ausgelesen und mich geärgert, dass es ca. 120 Seiten hat! Dürrenmatts Stil ist einfach wunderbar flüssig zu lesen, nicht zu anspruchsvoll, aber auch nicht oberflächlich. Er versteht es, Spannung aufzubauen, die gegen Ende des Buches ihren Höhepunkt erreicht. Besonders gut gefallen... |
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Die Schweiz war bereits vor ihrem Beitritt zur UNO von 1948 bis 2002 Beobachterin bei den Hauptorganen der Vereinten Nationen. Ebenfalls war sie bereits Mitglied aller UNO-Spezialorganisationen, vieler Fonds, Programme und Institute.
Seit 1953 arbeiten Schweizer in der Waffenstillstandskommission in Korea (heute fünf Schweizer in Panmunjeom). Auch sind sie als Militärbeobachter oder Gelbmützen in Ägypten, in dem Kongo, in dem Nahen Osten, auf Zypern, in der Westsahara und in Namibia. Von der Schweiz wurde dort vor allem personelle, materielle und finanzielle Hilfe geleistet, insbesondere durch logistische Unterstützung zur Verbesserung der Transport- und medizinischen Kapazitäten.
Im Kosovo war die Schweiz mit der SWISSCOY vertreten, die logistische Unterstützung des österreichischen Bataillons AUCON in den Bereichen Campbau/Genie, Verpflegung, Trinkwasseraufbereitung, Spezialtransporte und Sanität lieferte.
Im Bereich des Umweltschutzes war die Schweiz von 1996 bis 1999 Mitglied der Kommission für nachhaltige Entwicklung CSD und hatte 1997 deren Präsidentschaft.
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Neben dem jährlichen Rapport in dem 1. Ausschuss der Generalversammlung hat die Schweiz alle ihr zugänglichen multilateralen Rüstungskontroll- und Abrüstungsabkommen unterzeichnet und ratifiziert. Schweizer Experten haben an zahlreichen UNSCOM-Missionen teilgenommen und diese zu dem Teil geleitet. Das AC-Laboratorium Spiez ist eines der Referenzlabors der UNO für chemische Analysen. Die Schweiz ist Mitglied der Internationalen Atomenergieagentur IAEA und der Organisation für das Verbot der chemischen Waffen OPCW. Sie wird durch deren Inspektoren auch selbst inspiziert. Sie arbeitet mit in der Vorbereitungskommission der künftigen Organisation des Vertrages über das umfassende Verbot der Kernversuche CTBTO und stellt eine seismische Station für deren globales Überwachungssystem zur Verfügung.
Rund 35 Schweizerinnen und Schweizer sind für die UNO in Georgien, in dem Kosovo, in dem Nahen Osten, in dem Kongo und in Äthiopien/Eritrea tätig. Auch übernehmen Schweizer häufig Vermittlungsaufgaben für die UNO. Finanziell beteiligt sich die Schweiz an den Themen Präventivdiplomatie, der Kontrolle von Kleinwaffen oder der Kindersoldaten. Auch ist sie häufig Gastland von Treffen in dem Zusammenhang mit der UNO.
Im Zusammenhang mit der Bekämpfung des internationalen Terrorismus hat die Schweiz an der Erarbeitung von vierzig Empfehlungen der Financial Action Task Force on Money Laundering (FATF) mitgewirkt.
Die UNHCR und die UNRWA werden von der Schweiz nicht ca. mitfinanziert, sondern auch durch Schweizer Flüchtlingsexperten unterstützt.
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Entwicklungs- und humanitäre Hilfe | |
Die Schweiz zählt zu den zwölf wichtigsten Geldgebern der gesamten UNO-Entwicklungsaktivitäten. Unterstützt werden hauptsächlich
- das Entwicklungsprogramm UNDP,
- das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge UNHCR,
- das Welternährungsprogramm WFP,
- das Kinderhilfswerk der UNO UNICEF und
- der Bevölkerungsfonds der UNO UNFPA.
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Die Schweiz ist Vertragspartei aller wichtigen internationalen Umweltübereinkommen und wirkt in deren Gremien aktiv mit. Bergbelange wurden auf Initiative der Schweiz in den Aktionsplan (Agenda 21) aufgenommen.
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Die Kodifizierung und die Entwicklung des Völkerrechts gehören zu den vorrangigen Aktivitäten der Schweiz in der UNO. Sie nimmt an den Verhandlungen der 6. Kommission der Generalversammlung teil und kann die Wahl der Themen mitbestimmen, die Gegenstand von Kodifizierungen sind. Durch die Initiative zur Weiterentwicklung des internationalen Rechts in Sachen Wirtschaftskriminalität, Korruption und Geldwäscherei will die Schweiz dem Vorwurf begegnen, ihr würde es auf diesem Gebiet an internationaler Solidarität fehlen. Die Schweiz kann sich auch rühmen, eine Tradition von großen Vökerrechtlern zu besitzen, die bis auf Emer de Vattel, einen der Begründer des Völkerrechts, zurückgeht.
Im Laufe der letzten 20 Jahre hat die Schweiz nach und nach die wichtigsten Abkommen zu dem Schutz der Menschenrecht ratifiziert. Sie ist Mitglied der Dritten Kommission der Generalversammlung in New York und der Menschenrechtskommission in Genf. Letzterer kann sie auf eigene Initiative rechtliche und politische Textentwürfe unterbreiten. Sie entsendet Beobachter für UNO-Missionen vor Ort.
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